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Comenius: Bilaterales Schulprojekt mit dem Schwerpunkt: Sprachlernprojekt

Ziel: Förderung der sprachlichen Kompetenz in bestimmten Kommunikationsanlässen sowie eine Sensibilisierung der mit den elektronischen Medien einhergehenden Verknappung und Symbolisierung von Sprache

Produkt: Zweisprachiges Wörterbuch zum Thema: Alltagskommunikation von Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung elektronischer Kommunikation

Forschungsgegenstand: Authentische E-Mail und SMS-Kommunikation zu relevanten, schülerbezogenen Themen

Vorgehensweise:

  1. Kommunikationsanlässe, die eine vielfältige Lebenswirklichkeit von Jugendlichen widerspiegeln, bilden die Grundlage des Untersuchungsschwerpunktes
  2. Die Teilnehmer werden aufgefordert, die vorgegebenen Anlässe authentisch über elektronische Medien zu vermitteln. Dabei sollen sowohl E-Mail- als auch SMS-Nachrichten als Untersuchungsgegenstand von den Schülern erstellt werden
  3. In einem nächsten Schritt sollen sowohl die Besonderheiten als auch Unterschiede des jeweils erstellten Textkorpus systematisch erfasst werden
  4. Spezielles Interesse gilt dabei der Verknappung der Sprache mit Hilfe von Ziffern Emoticons und speziellen Redewendungen
  5. Die sprachlichen Besonderheiten dieser Kommunikationsform sollen in ein zweisprachiges, elektronisches Wörterbuch umgesetzt werden, welches den Jugendlichen dazu dienen soll, ihren Wortschatz in der Zielsprache so zu erweitern, dass sie an der Kommunikation mit Jugendlichen in der Zielsprache problemlos partizipieren können
  6. Das gemeinsam zu erarbeitende zweisprachige Wörterbuch (in Anlehnung an Wikipedia) soll in seiner elektronischen Form nicht nur frei zugängig, sondern stets offen für Neuerungen sein, um der Schnelllebigkeit und der stetigen Veränderung besonders in diesem Sprachfeld Rechnung zu tragen

Warum E-Mail und SMS-Kommunikation als Untersuchungsgegenstand?

E-Mail und SMS-Nachrichten sind das wichtigste und bedeutendste Medium der Kommunikation unter Jugendlichen. Insbesondere für Schüler, deren sprachliche Kompetenz noch nicht so hoch ist, erhalten hier die Möglichkeit, sprachliche Hemmungen abzubauen und auf einer informellen Ebene ihre sprachlichen Fertigkeiten zu üben. Des Weiteren werden die Schüler die Erfahrung machen, dass Emoticons einen universellen Sprachgebrauch widerspiegeln, wodurch Gemeinsamkeiten von Jugendsprache stärker erfahrbar gemacht werden. Auf diesem Wege können Hemmungen beim freien, individuellen Sprachgebrauch abgebaut und Spaß und Motivation am kreativen Umgang mit Sprache gefördert werden.

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