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London Calling

„Please mind the gap between the train and the platform“. Diese Aufforderung konnte sicherlich jeder einzelne der 15 Schüler am Ende der Woche in London an so ziemlich jeder Underground Station mitsprechen.
Am 21. Oktober sind wir mit Frau Bley, Frau Merz, drei Schülerinnen der S1 und zehn Schüler und Schülerinnen der S3 für sieben Tage nach London geflogen, um für verschiedenste selbstgewählte Projekte zu recherchieren.
Das Projekt hat aber nicht erst mit dem Flug nach London begonnen. Seit Anfang Februar haben wir uns regelmäßig dienstags während der Schulzeit getroffen, um die Projekte vorzubereiten, Emails mit Interview-Anfragen an Organisationen zu schreiben und die Woche in London individuell zu planen. Unsere Gruppe speziell hatte sich die Problematik der „Teenager-Schwangerschaften“ ausgesucht, wie in London mit dem Problem umgegangen und vor allem was dagegen unternommen wird. Die Tage in London waren spannend und erkenntnisreich: Unser erstes Interview führten wir mit einer englischen Organisation, die sich hauptsächlich um die schulische Bildung junger Mütter kümmert. Wir waren technisch bestens ausgestattet: Herr Koops stellte allen Gruppen für unsere Projektarbeit Mini-Ipads zur Verfügung. Danke an dieser Stelle! So konnten wir vor Ort und während der Interviews professionell arbeiten.
Nach diesem erfolgreichen ersten Interview sind wir mit vielen neuen Informationen und Eindrücken auf direktem Wege in die Tate Modern gefahren, um uns von künstlerischen Eindrücken zwei Stunden berieseln zu lassen. Es folgten weitere arbeitsintensive Tage voll spannender Interviews mit vielen hilfsbereiten Interviewpartnern.


Das größte Highlight unseres „Trip to London“ ereignete sich schon am Mittwoch. England stand wieder im Zeichen der Queen, der Enkel Prinz George sollte im St. James Palace getauft werden. Nachdem wir die Wachablösung am Buckingham Palace gesehen haben, haben wir unter glücklichen Umständen doch tatsächlich die Queen nach drei Stunden Wartezeit erspähen können. Sie lächelte uns hoheitsvoll an und winkte uns mit leichter Handbewegung aus ihrem grünen Bentley zu. Das war ein unvergessliches Ereignis!


Donnerstag kam die große Überraschung von Frau Bley und Frau Merz: Wir durften ins Musical „Mamma Mia“! Es war wirklich wunderschön und es gab keinen, der nicht mitgesungen oder mitgetanzt hat. Wir möchten uns dafür ganz herzlich bei Herrn Koops bedanken, der dies möglich gemacht hat.
Neben den zahlreichen kulturellen Erlebnissen, haben es tatsächlich alle geschafft, ihre Projekte durchzuführen. Momentan arbeiten wir an den Präsentationen, damit wir Schüler für das nächste Jahr dafür begeistern können, an diesem tollen Projekt teilzunehmen, wenn es wieder heißt: „London Calling“

Maja Borter und Annabelle Schröder

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