🐾 Pädagogische AssistentInnen mit Fell
Gymnasium Lohbrügge · Schulhundeprojekt ab September 2026
Ab dem Schuljahr 2026/27 begleiten zwei ausgebildete Schulhündinnen unsere Schülerinnen und Schüler.
Ein neues Kapitel am Gymnasium Lohbrügge
Lernen gelingt am besten, wenn Kinder und Jugendliche sich sicher, wohl und gesehen fühlen. Ab September 2026 ergänzen zwei besondere Klassenmitglieder unseren Schulalltag: zwei Hündinnen Cookie und Lotti.
Der Schulhund ist ein anerkanntes pädagogisches Instrument. Dieses ist seit Jahren durch Forschung und Praxis bestätigt. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Kontakt zu einem Schulhund haben, zeigen weniger Prüfungsangst, mehr Empathie und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl.
Lernt Cookie & Lotti kennen
Beide Hündinnen sind nach mehrmonatiger und sehr umfangreicher Ausbildung speziell auf den Schulalltag vorbereitet – ruhig, zuverlässig und kinderlieb.
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Cookie Labrador × Nova Scotia Duck Tolling Retriever |
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Cookie wuchs von klein auf in der Familie mit drei Kindern auf und ist bestens auf den Alltag mit Kindern vorbereitet. Beide Elternrassen sind bekannt für ihr warmherziges, soziales und menschenfreundliches Wesen. Cookie trägt das in sich: Sie ist neugierig, geduldig und geht auf Menschen aller Altersgruppen unvoreingenommen zu. Sie ist lärmresistent, nicht ängstlich und zeigt keinerlei Aggressivität. Cookie bellt nicht ohne Grund – im Schulalltag eine wertvolle Eigenschaft. Am 27. Dezember 2025 hat Cookie die Gehorsamkeitsprüfung nach §9 Abs. 1 HundeG der Stadt Hamburg erfolgreich absolviert. Im Jahr 2026 durchlief das Hund-Mensch-Team eine mehrmonatige, anspruchsvolle Ausbildung zur Schulbegleithündin – eine der umfangreichsten Qualifikationen, die ein Schulhund durchlaufen kann. Heute ist Cookie offiziell anerkannt: zuverlässig ausgebildet, geprüft und bereit für ihren Einsatz im Unterricht.
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Was Cookie & Lotti in unsere Klassen bringen
Der pädagogische Einsatz von Schulhunden ist vielfach wissenschaftlich untersucht. Die Vorteile reichen weit über das Offensichtliche hinaus:
Stressreduktion in Unterricht und Prüfungen
Bereits die bloße Anwesenheit eines Hundes wirkt nachweislich entspannend: Herzfrequenz und Blutdruck sinken, Stresshormone werden abgebaut und das Wohlgefühl-Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Gerade in Prüfungssituationen – bei Klassenarbeiten, Präsentationen oder dem lauten Vorlesen vor der Klasse – kann der Schulhund allein durch seine Präsenz die Anspannung spürbar mindern und zu einem entspannten Lernprozess beitragen.
Verbesserung des sozialen Zusammenhalts
Hunde fördern emotionale Prozesse – besonders bei Kindern und Jugendlichen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Einsatz eines Hundes den sozialen Zusammenhalt einer Klasse stärkt, die Aufmerksamkeit gegenüber der Lehrkraft verbessert und auffälliges Verhalten dämpft. Einzelne Schülerinnen und Schüler werden besser in die Klassengemeinschaft integriert und das Klassenklima insgesamt verbessert.
Stärkung von Empathie und sozialen Kompetenzen
Der Hund ist ein hoch soziales Tier, das unmittelbar auf das Verhalten der Kinder reagiert. Rücksichtsvolles Verhalten wird mit Zuwendung belohnt, grenzüberschreitendes Verhalten führt zum Rückzug des Hundes. Schülerinnen und Schüler erleben so auf natürliche Weise, wie ihr Verhalten auf andere wirkt – eine direkte und authentische Schule der Empathie.
Trost und Beziehungsaufbau
Hunde sind feinfühlige Begleiter – sie spüren Emotionen und nehmen Stimmungen wahr, oft noch bevor Menschen es bemerken. In schwierigen Momenten, bei Traurigkeit oder Konflikten, wirken sie als ideale Tröster: Sie glätten die Wogen, schaffen eine ruhigere Atmosphäre und ermöglichen so im Anschluss ein konstruktives Gespräch.
Stärkung des Selbstwertgefühls
Der Hund nimmt jeden so an, wie er ist – ohne Bewertung von Äußerlichkeiten, Kleidung oder sozialem Status. Für ihn zählt allein ein harmonischer und respektvoller Umgang. Diese bedingungslose Zuneigung gibt besonders Kindern mit Selbstwertproblemen oder Außenseiterinnen und Außenseitern die Sicherheit und Geborgenheit, die sie brauchen.
Toleranter Umgang mit Fehlern
Auch dem Schulhund unterlaufen beim Erlernen neuer Kommandos Fehler – und der Umgang damit ist lehrreich: Die Klasse erlebt, dass Fehler normal sind und durch Geduld, Wiederholung und Unterstützung überwunden werden. Schülerinnen und Schüler lernen so, dass nicht Perfektion, sondern der konstruktive Umgang mit Rückschlägen über den Erfolg entscheidet.
Abbau von Ängsten und kompetenter Umgang mit Tieren
Im geschützten Schulumfeld lernen Kinder, wie man sich einem Hund gegenüber richtig verhält – Regeln, die auch im Alltag mit fremden Hunden gelten. Schülerinnen und Schüler mit Hundeangst erhalten so die Möglichkeit, ihre Ängste schrittweise und sicher abzubauen und werden im Umgang mit Hunden insgesamt handlungssicherer.
Höhere Schulmotivation und Freude am Lernen
Die Anwesenheit eines Schulhundes steigert die allgemeine Motivation und kann dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler die Schule mit mehr Freude besuchen. Besonders für Kinder mit Schulangst oder Schulvermeidung kann der Schulhund ein wertvoller Anreiz sein, sich auf den Alltag einzulassen.
Disziplin und Regelverständnis
Der Umgang mit dem Schulhund ist an klare Regeln geknüpft, die alle einhalten müssen. Diese Rahmenbedingungen schulen das Regelverständnis und fördern ein diszipliniertes Miteinander im Unterricht – nicht durch Strenge, sondern durch geteilte Verantwortung gegenüber dem Tier.
Cookie & Lotti freuen sich auf euch. 🐾
Bei Fragen zum Schulhundeprojekt wenden Sie sich gerne an die betreuenden Lehrkräfte Frau Luther und Frau Hoffmann.

