Bibliothek

Unsere Bibliothek befindet sich momentan hinter dem Fachhaus, seitlich neben Haus 6.

Neben spannenden Kinder- und Jugendbüchern, Comics, Romanen, Sachbüchern zum Schmökern und Nachschlagen stehen auch englisch-, französisch- und spanischsprachige Bücher, Pausenspiele (z.B. Uno, Skat, Black Stories, Vier gewinnt...) und Lernhilfen zur Verfügung.
Für einmalig 2,00 € und mit einer Einverständniserklärung der Eltern kann ein Leseausweis bei uns erstanden werden, mit dem dann nach Lust und Laune Bücher ausgeliehen werden können.
Die Ausleihfrist beträgt vier Wochen, die Bücher können natürlich auch verlängern werden.
Kommt doch einfach mal vorbei, wir freuen uns auf Euch!! Geöffnet ist zur Zeit jeden Freitag von 9:00 – 13:00 Uhr
Um auch an den anderen Tagen öffnen zu können, brauchen wir dringend die Mithilfe engagierter Eltern oder Großeltern. Es fehlt an Müttern oder Vätern, die einmal pro Woche eine Pausezeit übernehmen – 20 min lang Bücher ausleihen, zurücknehmen und Pausenspiele ausgeben – viel mehr ist es nicht. Bitte werfen Sie einen Blick auf unseren Aufruf und melden Sie sich – die Kinder werden es Ihnen danken!
Die Bibliotheksmütter
Being Abroad
Auslandsaufenthalte werden am Gymnasium Lohbrügge GROSS geschrieben
Neue Kulturen erleben und fremde Sprachen lernen - davon träumen viele Schüler. Damit ihr Traum Wirklichkeit wird, bietet das GyLoh seinen Schülern und Schülerinnen vielseitige Unterstützung: Neben wöchentlichen Auslandsprechstunden, in denen Probleme wie der beste Zeitpunkt für ein Auslandjahr, Finanzierungsmöglichkeiten und eventuell auftretende Schwierigkeiten bei der Planung antizipiert werden, bietet die jährlich stattfindende Auslandsmesse „BEING ABROAD“ die wohl größten Einsichten in das weite Feld der Auslandsaufenthalte. Seit mehreren Jahren verwandelt die Auslandsmesse unser Gymnasium in eine Info-Börse, zu der Schüler und Eltern aus Bergedorf und Umgebung herzlich eingeladen sind. Neben den führenden Austauschorganisationen werden stets Experten eingeladen, die die Veranstaltung mit ihrem Fachwissen unterstützen. Regelmäßig zu Gast bei uns ist Sylvia Schill, Pressereferentin der Kultusministerkonferenz und Autorin des Buches „Ein Schuljahr in den USA“. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion erhalten unsere Schüler die Möglichkeit, Kontakte zu ehemaligen Austauschschülern zu knüpfen und diese nach ihren Erfahrungen zu befragen.
Auf die Frage: „Warum ins Ausland und warum unterstützt das GyLoh seine Schüler auf diesem Weg?“ - gibt es viele Antworten. Neben den positiven Auswirkungen auf Sprachkenntnisse sind es besonders die Schlüsselqualifikationen, deren Erwerb von größter Bedeutung sind. Wir gehen nämlich davon aus, dass jemand, der das Wagnis des Auslandsschuljahres eingeht, Eigenschaften wie Mobilität, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Eigeninitiative, aber auch Toleranz und (positive) Neugier stärkt und weiterentwickelt. Und welche Schule wünscht sich keine Schüler, die in der Lage sind, über den Tellerrand hinauszuschauen und innovative und multikulturelle Sichtweisen und Erfahrungen in den Klassenraum hineinzutragen?
New York Calling
Im Rahmen der Profilschärfung der Oberstufe bieten Frau Hoffmann und Frau Asser im Mai 2009 - bereits zum 3. Mal - eine 8-tägige Studienfahrt nach New York an, die es den SchülerInnen ermöglichen soll, zentrale Institutionen des öffentlichen Lebens sowie des Bildungssektors kennen zu lernen.
Geplant sind unter anderem Besuche der zwei bedeutenden Universitäten New Yorks: Columbia University und New York University. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, Fachbereiche ihrer Wahl näher kennen zu lernen und einen Einblick in die Studienbedingungen und das Fächerangebot zu erhalten. Ferner sollen sie sich über persönliche Kontakte mit Studenten einen authentischen Eindruck der Lebenswirklichkeit auf einem amerikanischen Universitätscampus machen können.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Studienfahrt ist ein Curriculum Vitae und ein Proposed Plan of Study, in dem die Schüler ihre konkreten Studien- und Karriereplanung darlegen und begründen, warum die Studienfahrt einen wichtigen Baustein dieser Planung darstellt. Eine weitere zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an der Studienfahrt ist ein bereits mit der Bewerbung eingereichter Projektvorschlag, der während der Reise umgesetzt werden soll. Auf der Grundlage der Präsentation der Projekte soll die Studienfahrt evaluiert werden, um zu überprüfen, mit welchen Modifikationen eine solche Studienfahrt nachhaltig in das Profil der Oberstufe integriert werden kann.
Im Sinne des Leitbildes soll angestrebt werden, die Schüler systematisch zur Selbstständigkeit und Eigeninitiative zu befähigen und ihre Zukunftsplanung eigenverantwortlich zu steuern. Die Studienfahrt soll es ihnen ermöglichen, konkrete berufliche Perspektiven zu entdecken sowie durch die Projektarbeit selbstgesteuertes Lernen einzuüben und sich der Herausforderung des eigenständigen Lernens zu stellen.
Das Besondere des Projektes liegt in seiner Nachhaltigkeit für zukünftige Schülergenerationen, die durch die präsentierten Projekte motiviert werden sollen, ein Bewusstsein für ihre eigenen Interessen zu entwickeln. Die Arbeit der Oberstufenschüler hat nicht nur Vorbildcharakter, sondern durch den persönlichen Kontakt erhalten jüngere Schüler die Möglichkeit, Antworten auf konkrete Fragestellung zu erhalten. Auf diese Weise entsteht ein gegenseitiger Austausch von Erfahrungen, von dem beide Seite im Sinne eines kooperativen Lernens gleichermaßen profitieren.
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Erfahrungsbericht einer Schülerin:
New York… wieder einmal von Gyloh- Schülern befreit !
Hamburg, 14. Mai 2009
Entwarnung für die drohende Ausbreitung von Gyloh- Schülern in den Staaten.
Soeben erreichte uns die Meldung – die fünfundzwanzig Exemplare der Spezies Gylohglons, welche am 05. Mai abermals aus dem eisernen Käfig des Zoos Gymnasium Lohbrügge entfliehen konnten, wurden gefasst. Der Zoo, der zahlreiche vom Aussterben bedrohte Intelligenzbestien beherbergt, ist somit wieder vollständig.
Nachdem es bereits in den vergangenen zwei Jahren zu Ausbrüchen kam wurden die Flüchtigen auch in diesem Jahr schließlich in New York City aufgespürt.
Unweit des Central Parks hatten sie sich angesiedelt, im Bestreben ihren Gehirnzellen weitere Informationen einzuverleiben.
Das Alphatier, auch unter dem Kürzel Ho bekannt scheint wieder einmal Quelle dieser unverschämten interkulturellen Horizonterweiterung gewesen zu sein.
In diesem Jahr erschien jedoch ein neues zweites Alphatier auf der Bildfläche; As scheint einer besonders seltenen Unterart, dem intellektuellen Blondinicus zu entstammen. Wie sich nun herausstellte, ließ sich das Gefolge der Alphatiere in verschiedensten Bereichen des öffentlichen New Yorker Lebens nieder.
Man munkelt zwei besonders raffinierte Abkömmlinge machten sich den Financial District als Zielgebiet zueigen. Auch die Wall Street schien also in den vergangenen Tagen nicht vor den wissbegierigen Gylohglons sicher zu sein. Die Spezies erreichte unter wahnwitzigen Verhörmethoden wie Straßenumfragen Kenntnis über den aktuellen Stand von AIDS als gesellschaftliches Problem. Desweiteren lag den Gylohglons offensichtlich etwas an ethnischen Minderheiten in New York, denn auch diese wurden auf das Strengste analysiert.
Auch die Begutachtung von Elementen des amerikanischen Schulsystems und deren möglichen Übertragung auf deutsche Schulen wurden nicht außer Acht gelassen. Der bereits existierende kulturelle Austausch wurde ausgiebig von zwei Spezialisten der Gylohglons untersucht. Das Interesse an diesen Gebieten lässt darauf schließen, dass die Art menschenähnliche Züge aufweist. Ein weiteres Merkmal hierfür ist ein vehementes Interesse an der Obamania, einer Massenbegeisterung um den amerikanischen Präsidenten, der seitens der Gylohglons nachgegangen werden musste.
Zahlreiche Exemplare setzten sich, von ihren Trieben geleitet, für die Armen und Schwachen ein. So konnte die Art ehrenamtliche Tätigkeiten in Suppenküchen, das Verlangen Obdachlosen zu helfen und mehr über kirchliche Sozialarbeit zu erfahren, nicht unterdrücken, und es wurde für viele Exemplare Inhalt des Fluchtversuchs.
Vor ihrem Rücktransport nach Deutschland spielten die Gylohglons allem Anschein nach mit dem Gedanken sich in New York niederzulassen, denn zahlreiche Zeugen bestätigen, mit Fragen bezüglich der Integration befallen worden zu sein.
Gylohglons scheinen jedoch von ihrem regen Treiben sehr geschwächt worden zu sein, sodass sie zur Fortbewegung auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen mussten. Aus Zeugenberichten geht hervor, dass die Spezies sehr um die Sicherheit des Systems fürchtete, was aus eindeutigen Fragestellungen seitens der Spezies hervorgeht. Im Zuge ihres Aufenthaltes in New York drohten die Gylohglons nicht nur die streng verschlüsselte Ordnung des U- Bahn Systems zu verstehen, sondern auch einen Einblick in die amerikanische Kultur zu erhalten.
Durch etwaige Sightseeing Touren, bei denen die Freiheitsstatue, Ellis Island, die Brooklyn Bridge und die Columbia University von den Gylohglons in Augenschein genommen wurden, scheinen Ho und As tatsächlich ihrem Ziel, Gylohglons zu eigenständigem Arbeiten mit interkulturellem Hintergrund zu bewegen, gefährlich nahe gekommen zu sein – oder haben sie es etwa geschafft???
Die breite Öffentlichkeit schätzt sich jedenfalls glücklich, die Gylohglons von einer permanenten Auswanderung abgehalten zu haben.
Nicola Ecke (S2)
Comenius: Bilaterales Schulprojekt mit dem Schwerpunkt: Sprachlernprojekt
Ziel: Förderung der sprachlichen Kompetenz in bestimmten Kommunikationsanlässen sowie eine Sensibilisierung der mit den elektronischen Medien einhergehenden Verknappung und Symbolisierung von Sprache
Produkt: Zweisprachiges Wörterbuch zum Thema: Alltagskommunikation von Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung elektronischer Kommunikation
Forschungsgegenstand: Authentische E-Mail und SMS-Kommunikation zu relevanten, schülerbezogenen Themen
Vorgehensweise:
- Kommunikationsanlässe, die eine vielfältige Lebenswirklichkeit von Jugendlichen widerspiegeln, bilden die Grundlage des Untersuchungsschwerpunktes
- Die Teilnehmer werden aufgefordert, die vorgegebenen Anlässe authentisch über elektronische Medien zu vermitteln. Dabei sollen sowohl E-Mail- als auch SMS-Nachrichten als Untersuchungsgegenstand von den Schülern erstellt werden
- In einem nächsten Schritt sollen sowohl die Besonderheiten als auch Unterschiede des jeweils erstellten Textkorpus systematisch erfasst werden
- Spezielles Interesse gilt dabei der Verknappung der Sprache mit Hilfe von Ziffern Emoticons und speziellen Redewendungen
- Die sprachlichen Besonderheiten dieser Kommunikationsform sollen in ein zweisprachiges, elektronisches Wörterbuch umgesetzt werden, welches den Jugendlichen dazu dienen soll, ihren Wortschatz in der Zielsprache so zu erweitern, dass sie an der Kommunikation mit Jugendlichen in der Zielsprache problemlos partizipieren können
- Das gemeinsam zu erarbeitende zweisprachige Wörterbuch (in Anlehnung an Wikipedia) soll in seiner elektronischen Form nicht nur frei zugängig, sondern stets offen für Neuerungen sein, um der Schnelllebigkeit und der stetigen Veränderung besonders in diesem Sprachfeld Rechnung zu tragen
Warum E-Mail und SMS-Kommunikation als Untersuchungsgegenstand?
E-Mail und SMS-Nachrichten sind das wichtigste und bedeutendste Medium der Kommunikation unter Jugendlichen. Insbesondere für Schüler, deren sprachliche Kompetenz noch nicht so hoch ist, erhalten hier die Möglichkeit, sprachliche Hemmungen abzubauen und auf einer informellen Ebene ihre sprachlichen Fertigkeiten zu üben. Des Weiteren werden die Schüler die Erfahrung machen, dass Emoticons einen universellen Sprachgebrauch widerspiegeln, wodurch Gemeinsamkeiten von Jugendsprache stärker erfahrbar gemacht werden. Auf diesem Wege können Hemmungen beim freien, individuellen Sprachgebrauch abgebaut und Spaß und Motivation am kreativen Umgang mit Sprache gefördert werden.
Internationale Kontakte
Wir bieten zahlreiche Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln und Internationalität zu erleben.
Schulpartnerschaften:
Comenius-Projektpartnerschaften (EU-gefördert)
Projektreise nach New York
Anregungen und Orientierungshilfe für Auslandsaufenthalte
Beratung zu Auslandsaufenthalten, Hilfe und Ideen zum Auslandsaufenthalt nach der Schulzeit: Jeden Montag, 6. Stunde, Haus 18 bei Frau Hoffmann
Informationen zum Auslandsschuljahr durch jährliche Auslandsschuljahrmesse
Theater am GyLoh
Theater am Gyloh Schultheater hat am Gymnasium Lohbrügge eine lange Tradition. Seit über 35 Jahren sind die diversen Theatergruppen und ihre jährlichen Aufführungen ein fester Bestandteil des Schullebens. Jedes Jahr veranstalten wir den „Gyloh-Theater-Sommer“, meist im Mai und Juni, und präsentieren die Projekte der einzelnen Gruppen der Öffentlichkeit.
Gyloh-Theatergruppen nehmen regelmäßig an Festivals und Wettbewerben teil.
Bei den Bergedorfer Jugendtheatertagen im Haus im Park wurden eine ganze Reihe erster und zweiter Preise errungen. Andere Gruppen haben am Hamburger Schultheaterfestival „THEATER MACHT SCHULE“ teilgenommen, eine Gruppe wurde ausgewählt, als Vertreter der Hansestadt ihr Stück bei einem Bundesfestival „SCHULTHEATER DER LÄNDER“ aufzuführen, andere Kurse haben sich mit selbstproduzierten Filmen am Wettbewerb „ABGEZOOMT“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Jahr 2007 hat erstmals in Bergedorf eine Theatergruppe eine Aufführung in einem öffentlichen Gebäude inszeniert und damit einen frühen Beitrag zu neuesten Entwicklungen im Bereich des Schultheaters geleistet.
All diese Aktivitäten öffnen den Horizont der Beteiligten über die Schule hinaus, ein fremdes Publikum muss „erobert“ werden, Kontakte zu anderen Gruppen geknüpft werden. Seit 2006 besteht eine enge Verbindung zu einer freien Jugend-Theatergruppe in Bremen, der bundesweit bekannten Gruppe B.E.S.T.
Alle Lehrer, die das Fach unterrichten, haben eine mehrjährige Zusatzqualifikation erworben. Darüber hinaus wird der Unterricht in der Mittelstufe zum Teil von professionellen Schauspielern und Theaterpädagogen erteilt, die wir für die Arbeit in der Schule gewinnen konnten.
*********** Rückschau: Theater am GyLoh 2009
Wenige Tage vor den Sommerferien 2009 ging die letzte Vorstellung des Gyloh-Theatersommers über die Bühne. „Lieblingsmenschen“ nach Laura deWecks Stückvorlage (DSP 2, Schwinning) war der Versuch unser Publikum mit den Mitteln des modernen „Performance-Theaters“ zu konfrontieren. Gespielt wurde überall, nur nicht auf der Bühne. Im Verlauf der 60 Minuten lief das Publikum mit den Schauspielern, an 21 Orten entstanden kleine Spielszenen, auch draußen in der Gartenanlage der Schule. Zu den Highlights gehörten mit Sicherheit die beiden Aufführungen, die das Gyloh im Rahmen der Bergedorfer Jugendtheater-Tage im Haus im Park aufführte.
„Der Sandmann“ nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann (DSP S2, Spörlein) konnte die Jury so überzeugen, dass das Stück als einziger Beitrag des Wettbewerbs mit dem 1. Preis mit Auszeichnung belohnt wurde (die Presse berichtete). (Artikel Bergedorfer Zeitung)
Zur Bildergalerie (©Holmer Stahncke)
Der zweite Beitrag, „Schroffenstein : Paranoia“ nach H. v. Kleist (DSP S2, Schwinning) erzielte einen 2. Preis, so dass das Gyloh erneut vor einer neutralen Theaterjury mit Erfolg bestehen konnte. (Artikel Bergedorfer Zeitung)
Zur Bildergalerie (©Holmer Stahncke)
Nicht zu vergessen sind dabei natürlich die zahlreichen schulinternen Aufführungen aller Jahrgänge ab Klasse 9, die beweisen, dass das Gyloh weiterhin einen Schwerpunkt im Fach Darstellendes Spiel hat und seit fast 30 Jahren immer wieder das Ohr am Puls der modernen Theaterszene hat.
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